Das Mädchen zerbricht Glas in diesen Tagen, ein Vase, ein Glas – fast jeden Tag geht etwas zu Bruch. So wie innerhalb weniger Tage so viele gewohnte Formen und Gefäße zerbrochen sind, in denen unser Leben gefügt war. Etwas birst. Etwas Neues entsteht. Genau jetzt. Dies ist vermutlich die größte Zäsur, die ich in meiner Biographie erlebe.

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The Kids don’t play with me, sagt das kleine Mädchen, das nicht in die neue Kita will. Und ich habe mir schon so was ähnliches gedacht. Sie wirkt noch ein wenig verloren, wenn ich sie abhole, und wenn es nicht gerade einer der Tage ist, an dem die R. mit ihr Prinzessinnenkleider anzieht, aus Disenyfilmen, die sie nicht kennt. Sie spielt allein.

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Es gibt viele Dinge, von denen man nichts weiß, bevor man Eltern wird. Von den schlaflosen Nächten und anstrengenden Autonomiephasen hört man. Von der wenigen Zeit, die für einen selbst bleibt. Von der Erschöpfung. Natürlich hört man auch, dass es schön ist Kinder zu haben, und dass es glücklich macht. Aber von den vielen kleinen Glückseligkeiten, die die Tage junger Eltern vergolden weiß man doch nichts.

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Sag mal, ist das wirklich so bei euch, fragte mich meine Nachbarin neulich. Sie hatte eine amerikanische Serie auf Netflix gesehen in der es, in ihren Worten nur darum ging, wie der und der mich findet und was der und der wohl über mich denkt und was der und der gesagt hat und was ich nun alles denke über das was er gesagt hat. Sind so bei euch Beziehungen? Ist so bei euch Liebe?, fragte sie mich.  Weiterlesen…