Zurück. Notizen aus dem Dazwischen III

Eine Blaumeise im Mandelbaum. Ja, der Mandelbaum ist wieder da. Auch die Weinrebe, die sich die Treppe entlanghangelt, diese Treppe, die in den Garten führt. Auch der Apfelbaum ist da, mit noch winzig kleinen Äpfeln. 

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Ein Kuckuck für die Nachbarin. Der Abschied ist da.

Der Mond hängt blaß am blaßblauen Himmel, als wir zum Flughafen fahren. Als habe die Nachbarin ihn in den Himmel gestreut, mit dem Salz, dass ich ihr noch wenige Minuten vor Abfahrt lieh, mit ihren Abschiedstränen zu einer milchigen Lake gelöst.

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Über die Dinge. Notizen aus dem Dazwischen II.

Es geht los. Die Packerei und die Verwirrung. Heute schon meine alte Telefonnummer aufgesagt, die es schon über ein halbes Jahr nicht mehr gibt. Hinter dem Esstisch stapeln sich jetzt Kartons. Auf meinem Schreibtisch haufenweise Dokumente von der Umzugsfirma.

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Holi oder der Walfischbauch kriegt Löcher

Wieder ein Hindu-Festival. Holi. Farbige Wolken in der Luft, Becher und Tüten voller Farbpulver in indischen Knallfarben: blau, rot, orange, pink. Ein bisschen wie Karneval, nur ohne Alkohol: ausgelassene Erwachsene, die die Hände in das Pulver tauchen und sich gegenseitig über die Wangen streichen, so dass dort bunte Streifen bleiben.

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Indien, jetzt. Ein Kurzfilm, ein Podcast, eine Ausstellung und eine Serie.

Sag mal, ist das wirklich so bei euch, fragte mich meine Nachbarin neulich. Sie hatte eine amerikanische Serie auf Netflix gesehen in der es, in ihren Worten nur darum ging, wie der und der mich findet und was der und der wohl über mich denkt und was der und der gesagt hat und was ich nun alles denke über das was er gesagt hat. Sind so bei euch Beziehungen? Ist so bei euch Liebe?, fragte sie mich.  Indien, jetzt. Ein Kurzfilm, ein Podcast, eine Ausstellung und eine Serie. weiterlesen

In Indien stören Kinder nicht.

Was hier in Indien in meiner Erfahrung wirklich toll ist: Kinder stören nicht. Sie dürfen dabei sein. Und nicht nur das: alle sind um ihr Wohlbefinden besorgt, fühlen sich mit verantwortlich. Ein Kind hier ist das Kind aller, es ist im Schoß des Kollektivs geborgen. Mit allem was das an Vorteilen und Begrenzungen mit sich bringt. Ob im Kino, beim Konzert, im Restaurant, im Tempel: Kinder sind Kinder. Immer werden sie freudig begrüßt.

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