Annabelle, sagt sie, ich heiße Annabelle. Deutsch spricht sie mit mir, tamilisch mit der Frau im Sari, die das Heu für ihre Pferde bringt. Französisch mit dem kleinen Jungen, der gleich auf einem ihrer Pferde reiten wird.

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Indien ist mir auch nach Jahren in vielerlei Hinsicht immer noch fremd – und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben. Dennoch habe ich auch hier Orte gefunden, an denen ich ganz und gar ankommen kann. Die ein Gefühl von Vertrautheit wecken, von Zuhausesein. Der kleine Kindergarten in Auroville ist einer davon.

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Kaffee trinken beim Dreamers Cafe. Vermutlich ist es nach dem „Dream“ benannt, dem Text, der beschreibt, was Auroville ist oder sein könnte: Ein Ort, an dem Menschen in Verbundenheit miteinander leben, unabhängig von Herkunft, Nation oder Religion. Ein Ort für gelebte Utopie.

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Im Morgengrauen aufwachen. Die Luft ist ein wenig klamm im Zimmer unseres Gästehauses, denn das Klima ist feucht-heiß hier. Laute Tempelmusik aus billigen Lautsprechern. Im Dorf nebenan ist ein Tempel und in diesen Tagen wird irgendwas besonderes gefeiert da. Indien ist kein leises Land. Aber in vier Jahren haben wir uns daran gewöhnt.

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