Ein Dienstag im Februar oder #WMDEDGT

Tage die ineinander schwimmen wie das bisschen Farbe, dass das Mädchen mit Unmengen von Wasser auf dem Papier verteilt. Die Farben ähneln einander, kommen einzeln nicht zur Geltung. So wie diese Tage sich ähneln. Sie werden in der Erinnerung ineinander fließen wie auf diesen Bildern.

Januargerüche. Chai, Safran und Rote-Bete-Kompucha

Der Januar riecht nach Chai, viel zu süßem Chai, den Krishna mir am Tor zum Campus der Kita überreicht und sagt: tomorrow I bring it card. Nach dreimaligem Nachfragen verstehe ich: Es geht um die Hochzeit seiner Tochter und morgen kommt die Einladung.

Am liebsten zusammen, am liebsten allein

Heute Kaffee? Frage ich? Ja, sagt S. Mit etwas Milch und Zucker. Ich mache den Kaffee und stelle ihn auf ein Tablett. Ein paar Brötchen, Butter, Marmelade. S. Hat eine Matte ausgelegt, auf dem kleinen Platz vor ihrem Haus.

Dezembergerüche

Der Dezember riecht nach Weihnachtszeiten in Indien, nach verbrannten Dattelplätzchen, nach Bratapfel-Schokoladen-Kügelchen aus einem Lindt-Adventskalender, der zerbeult in Indien ankam, die Schokolade ein-zweimal auf der Reise geschmolzen und wieder fest geworden. Fest klebt die Silberfolie an den verformten Bällchen.