Über die Dinge. Notizen aus dem Dazwischen II.

Es geht los. Die Packerei und die Verwirrung. Heute schon meine alte Telefonnummer aufgesagt, die es schon über ein halbes Jahr nicht mehr gibt. Hinter dem Esstisch stapeln sich jetzt Kartons. Auf meinem Schreibtisch haufenweise Dokumente von der Umzugsfirma.

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Notizen aus dem Dazwischen

Noch 32 Tage. Jetzt zähle ich sie doch. Den Übergang feiern wie ein monatelanges Fest. So wie jetzt, zu Ramzan, die Musliminnen und Muslime der Stadt jeden Abend feiern, so feiere ich jeden Tag dieses Dazwischen. Denn jetzt beginnt der Übergang. Genau genommen gestern. Er dauert 66 Tage, habe ich beschlossen. Erst zähle ich von 33 runter, dann wieder rauf.

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Ein Sonntag im Mai in Indien oder was machst du eigentlich den ganzen Tag? #WMDEDGT

Noch ein Sonntag in Indien. Viele werden es nicht mehr werden. Tatsächlich passen sie jetzt in eine Hand. Seltsam surreal ist das. Plötzlich scheint alles flüssig zu werden in mir. Und auch um mich herum. Alles ändert den Aggregatzustand.

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Die neue Welt atmen hören. Ein Frühstück.

You like it more than anybody else, sagt die Nachbarin und lacht mich ein bisschen aus. Ich nicke. Schau dich um, sage ich. Hier atmet alles. Hier kann auch ich atmen.

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Schwimmen. Warum es kompliziert ist, in Indien einen Bikini zu tragen.

Es ist heiß. Jeden Tag gehe ich nun schwimmen im Pool. Morgens alleine, um in Ruhe zu schwimmen. Abends mit Mann und Kind. Ich schwimme im Bikini. Das war aber nicht immer so.

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Ein Freitag im April oder #WMDEDGT

Wir erwachen im Gartenbett. Noch ist es nachts kühl genug, um draußen zu schlafen. Eine kalte Dusche im Garten. Dort ist in den letzten Jahren eine Maracujalaube über unserem Duschplatz gewachsen. Idli, Sambar und Kokoschutney in der Kantine, denn wir haben kein Brot mehr. Der Papa bringt das Mädchen in den Kindergarten.

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Holi oder der Walfischbauch kriegt Löcher

Wieder ein Hindu-Festival. Holi. Farbige Wolken in der Luft, Becher und Tüten voller Farbpulver in indischen Knallfarben: blau, rot, orange, pink. Ein bisschen wie Karneval, nur ohne Alkohol: ausgelassene Erwachsene, die die Hände in das Pulver tauchen und sich gegenseitig über die Wangen streichen, so dass dort bunte Streifen bleiben.

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Annabelle. Eine weitere Begegnung in Auroville

Annabelle, sagt sie, ich heiße Annabelle. Deutsch spricht sie mit mir, tamilisch mit der Frau im Sari, die das Heu für ihre Pferde bringt. Französisch mit dem kleinen Jungen, der gleich auf einem ihrer Pferde reiten wird.

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