Die muslimische Seele meiner Stadt

Where are you, sagt mein Freund, nennen wir ihn Ali. Er könnte auch Khan heißen, es spielt keine Rolle, ein Name jedenfalls, an dem man die muslimische Herkunft mühelos erkennen kann. I have no idea, sage ich, aber sie lassen uns nicht durch. Die Polizei lässt nur Muslime passieren.

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Ein Wochenende in Bildern / Indien 16.-17. Juni

Es ist Eid und ich trage Shalwar Kameez: Weite lange Hose, hüftlanges Hemd und ein langer Schal. Das rote lange Tuch hülle ich mir locker um den Kopf an diesem Tag, denn es geht in den muslimischen Teil von Hyderabad. Auf dem Weg schon in den alten Stadtkern spüren wir die besondere Atmosphäre: Heute ist das Ende von Ramadan und wir fahren wie Tausende von Muslimen zur großen Moschee.

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Frauen in der Fremde. Ich wünsche mir, dass Ihr erzählt.

Ich ziehe nach New Jersey! Die Frau hinter dem Schreibtisch schaut mich mit weit aufgerissenen Augen an. Die Aufregung steht ihr ins Gesicht geschrieben. Oh wie aufregend, sage ich.

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Ein Dienstag im Juni

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen auf ihrem Blog. Hier kommt meine Antwort. Schnell, schnell muss es an diesem Dienstag Morgen gehen. Noch längst nicht sind wir es gewohnt, morgens schon um 8 aus dem Haus zu gehen. Aber der internationale Kindergarten wartet auf uns.

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Der Mai in Indien riecht nach…

Der Mai riecht nach Jackfruit, die beim Sturm vom Baum in unserem Garten fällt, dieses riesige stachelige Ungetüm von Frucht, deren intensiver Duft in jeden Raum des Hauses vordringt wie ein ungebetener, schamlos neugieriger Gast. Der Mai riecht nach Mango, Unmengen von Mangos in rot, gelb, grün, die jetzt gegessen werden müssen, jetzt, schnell, denn wenn der Regen kommt, dann ist es mit den Mangos vorbei.

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Schwarzer Staub

Manchmal sind die Hände meines Babys schwarz, wenn es vom Spielen kommt. Bäume, Wege, Bänke, Spielgeräte: An allem klebt der schwarze Staub. Schwarzer Staub, der sich auf jedes Blatt legt, auf jeden Ast, auf jeden Stein und jede Blüte. Auch wenn ich ihn nicht sehe, den schwarzen Staub, so ist er in der Luft, mal mehr, mal weniger. Manchmal schon morgens. Dann ist das Licht, der Himmel, die Bäume so seltsam grau.

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Wir wollen einen pink room!

Wir wollen einen pink room, sagen die Design-Studentinnen. Einen was? frage ich. Wir sind in Indien, auf dem Campus einer Frauenuniversität im Norden des Landes, in der Wüste, weit weg von allem. Hier gibt es nichts. Hier gibt es Tausende von Studentinnen, von der Oberstufenschülerin bis zur PhD-Studentin. Auf den staubigen Straßen gehen sie zwischen Wohnheimen und Unterrichtsräumen hinterher und holen sich zwischendrin Snacks an einem der Kioske, um die herum unregelmäßige Müll-Mandalas den Boden verzieren.

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Ein Wochenende in Bildern / Indien 26.-27. Mai

Und wieder ein Wochenende, an dem wir alleine sind, das Mädchen und ich, denn der Papa ist immer noch in Afrika. Wie gut, dass Puja vorbeikommt um auf dem Bett zu toben! Ihre Mutter arbeitet im Haus einer anderen Familie und jetzt, in den Sommerferien, kommt Puja mit zur Arbeit und langweilt sich oder besucht die Familien in der Nachbarschaft. Im Moment kommt sie fast täglich.

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