Tage wie dieser oder wie ein Mann sich ans Klavier setzt und spielt.

Vor ein paar Tagen, ein Sonntag, gehe ich mit meiner Tochter morgens zum kleine Quartiersbäcker, Brötchen holen. Kein richtiger Bäcker ist das, sondern nur ein kleiner Laden, in dem Sonntag für Sonntag Brötchen aufgebacken werden. Ein Sofa steht darin, ein Klavier und eine kleine Candy-Bar.

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Aus dem Archiv. Thank you for your cancellation.

Diesen Text habe ich in meinem Archiv unveröffentlichter Blogtexte gefunden, an einem Tag, als mein Mann mir von Ameisen und schimmelnden Jacken in unserem Haus in Indien schreibt.

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Was ich von meiner indischen Nachbarin gelernt habe

Die Leute hier in Deutschland sind komisch, sage ich der Nachbarin über whatsapp. Die bedanken sich die ganze Zeit. Ha! Sagt die Nachbarin, und wirft lachend den Kopf in den Nacken. Ihr Bindi blitzt zwischen ihren Augenbrauen. Hab ich’s dir doch gesagt. 

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Herbst-zeit-los. Eine letzte Notiz aus dem Dazwischen.

Es ist Herbst. Der erste Herbst nach vier Jahren, und ich versuche dem Mädchen, das nur Monsun, Hitze und Trockenheit kennt, die Jahreszeiten in Europa zu erklären. Ich rede von Blättern und Laternen, Kastanien und Äpfeln, kalten Regentagen und heißem Kakao, während ich Kisten öffne, und Spielzeug heraushole, Spielzeug, das das Mädchen in den drei Monaten, die wir jetzt hier sind, schon vergessen hat, jetzt aber mit großen Augen ansieht.

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