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Notizen aus dem Alltag
Ein Wochenende in Bildern / Indien 30. Juni-1. Juli

An einem Samstag viel zu früh aufwachen. Die Stimmung vom Freitag nachklingen lassen, die Geburtstagsfreude und die Freude zu tanzen, zwei fast ungestörte Tandas lang.  Über Junigerüche lesen, in Irland, Berlin und anders in Indien. Leguane und Pelikane finden und über zugewachsene Wege radeln, kreuz und quer über den Campus und wieder zurück. Kuchenreste essen. Mittags lange schlafen. 

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aus dem silbernen Notizbuch Notizen aus dem Alltag
Übers Wünschen, Feiern und die Liebe

Geburtstag! Es ist Dein Geburtstag Liebster, der vierte in Indien und heute ist so vieles da, was vor drei Jahren noch nicht da war, als wir den ersten Geburtstag hier feierten: ein Haus, ein Kind, ein Alltag in der Fremde.

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Notizen aus dem Alltag
Der Juni in Indien riecht nach…

Der Juni riecht nach zu dunkel geratenem Sauerteigbrot, aber das macht nichts, denn Brot, Roggenbrot, Sauerteigbrot ist wie Gold, wenn man deutsch ist und in Indien lebt.

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Notizen aus dem Alltag
Mein indischer Zahnarzt

„I’ve had the time of my life“ dröhnt in einer Instrumentalversion aus einem unsichtbaren Lautsprecher und mir weht ein kalter Wind aus der Klimaanlage entgegen. Ich sitze auf einem Zahnarztstuhl, habe eine blaue Papierserviette um, deren lange Bändel der männliche Zahnarzthelfer in meinem Nacken zu einer Schleife gebunden hat und warte auf Dr. Ajay.

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Notizen aus dem Alltag
Ein Wochenende in Bildern / Indien, 23.-24. Juni

Warum, frage ich mich, warum heißt dieses Café Autumn Leaf Café, wo es doch in Indien keinen Herbst gibt und keine im Herbst fallenden Blätter, sondern kuriose immergrüne Bäume mit seltsamen Früchten und schrillen Blüten. Aber dann vergesse ich die Frage schnell, denn es spielt keine Rolle.

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Notizen einer Mutter
Das Dorf, das es braucht….

Dass es ein Dorf braucht um ein Kind zu erziehen, ist ein geflügeltes Wort geworden. Meistens jammern wir, weil uns das Dorf fehlt. Und auch ich bin manchmal einsam und wünsche mir mehr Dorf. Aber es gibt auch schon etwas Dorf, auch für uns hier in der Fremde, und ich habe einmal aufgeschrieben, wer dazuhört:

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Notizen aus dem Alltag
Die muslimische Seele meiner Stadt

Where are you, sagt mein Freund, nennen wir ihn Ali. Er könnte auch Khan heißen, es spielt keine Rolle, ein Name jedenfalls, an dem man die muslimische Herkunft mühelos erkennen kann. I have no idea, sage ich, aber sie lassen uns nicht durch. Die Polizei lässt nur Muslime passieren.

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Notizen aus dem Alltag
Ein Wochenende in Bildern / Indien 16.-17. Juni

Es ist Eid und ich trage Shalwar Kameez: Weite lange Hose, hüftlanges Hemd und ein langer Schal. Das rote lange Tuch hülle ich mir locker um den Kopf an diesem Tag, denn es geht in den muslimischen Teil von Hyderabad. Auf dem Weg schon in den alten Stadtkern spüren wir die besondere Atmosphäre: Heute ist das Ende von Ramadan und wir fahren wie Tausende von Muslimen zur großen Moschee.

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Notizen aus dem Alltag Notizen einer Mutter Notizen zu Frauen
Frauen in der Fremde. Ich wünsche mir, dass Ihr erzählt.

Ich ziehe nach New Jersey! Die Frau hinter dem Schreibtisch schaut mich mit weit aufgerissenen Augen an. Die Aufregung steht ihr ins Gesicht geschrieben. Oh wie aufregend, sage ich.

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Notizen aus dem Alltag
Die Schlange im Garten

Vorsicht, sagt der Doktor, dem ich im Dunkeln beim Spazierengehen begegne. Es hat gerade aufgehört zu regnen und das Mädchen und ich erkunden die Nacht. Wenn es feucht ist, kommen die Schlangen raus, sagt der Doktor und seine Frau nickt.